Linux Installation und Ersteinrichtung

— work in progress —

Booten

Das erste Hindernis ist das Booten eines Linux Systems. Und das kann, wie ich erfahren musste, umständlicher sein als gedacht.

  1. Boot Medium herstellen: Distro-Image runterladen, noch unter Windows. Auf DVD brennen. Oder auf einen Stick schreiben. Da heute kaum noch optische Laufwerke genutzt werden – USB-Stick.
  2. Alle USB-Ports durchprobieren. Erfolglos.
  3. Neben EFI-Boot auch noch Legacy Boot im Bios freischalten
  4. überhaupt BIOS-Zugang wieder rausfummeln (F2? F10? Wie geht echter Kaltstart?)
  5. Boot Reihenfolge umstellen?
  6. ANDEREN USB STICK AUSPROBIEREN!!! Der 15 Jahre alte Sandisk Cruzer hat es gerichtet.
  7. und siehe da, es bootet das Image vom Stick, um die Life-Distro anzugucken oder gleich zu installieren.

Installation

Vor der Installation kommt mal noch eine Datensicherung. Dokumentenverzeichnis, Bilder runterkopieren. Die (neuen!) Billo-USB-Sticks sind entsetzlich langsam. Das ist Sparen an der falschen Stelle!

Dann – ja, ich will installieren. Ja, ich will alle Daten auf der Platte löschen. Und wo früher bei Linux-Installationen große Partitionierungs-Überlegungen standen, und welches Filesystem solls denn werden, und will ich noch eine Virtualisierungs-Schicht mit Overprovisioning und Schnick Schnack Schnuck – Mint Cinnamon macht eine Partition (bis auf EFI-Boot), Dateisystem Ext4, end of discussion. Sehr Newbie-freundlich, keine unnötige Komplexität. Kein LVM-Gewürge wie bei SuSE früher.

Hardware-Treiber

Nach der Installation muss ich als erstes den Broadcom-WLAN-Treiber aktivieren, damit das WLAN an meinem Laptop funktioniert. Mit der Intel-Grafik kommt Linux Mint auf Anhieb klar, da gibt es nichts nachzufummeln.

Vorkonfiguration

Dann WLAN anmelden. Und erst mal aktualisieren. Und dann möglichst viele Zugänge (Google, Microsoft, Emailkonten) in Gnome einrichten, der findet sich unter „Einstellungen -> Netzwerkkonten“. Und was soll ich sagen – damit funktioniert schon mal einiges. Evolution als Mailprogramm übernimmt die Mailkonten und den Google Kalender. Im Dateibrowser Nautilus ist der Googledrive als Device verfügbar. Ein Klick, und meine Ablage ist sichtbar, ich kann nahtlos Dateien öffnen oder durch die gespeicherten Bilder blättern.